Jazzorchester Vorarlberg

AKTUELLE PROJEKTE

 


JOV plays the music of Vincent Pongracz feat. Renee Benson (A/USA)

JOV HP pongracz bild

2019 widmet sich das JOV der Musik des bemerkenswerten Wiener Komponisten Vincent Pongracz. Mit der Musik von Vincent Pongracz und der Stimme der Sängerin und Rapperin Renee Benson aus New York werden in der vom Jazzorchester Vorarlberg in Auftrag gegebenen Komposition die musikalischen Grenzen zwischen Neuer Musik, Hip-Hop, House, Bigbandsound und Jazz ausgelotet.

“Mit Vincent Pongracz gibt es endlich wieder mal einen jungen, ernst zu nehmenden Komponisten und Arrangeur, der erfreulicherweise auch noch selber spielt. Und das ganz hervorragend dazu!” (Mathias Rüegg, Vienna Art Orchestra)

Vincent Pongracz (geboren 1985 in Wien) ist ein österreichischer Komponist, Klarinettist und Saxophonist. Seine musikalisches Schaffen beinhaltet Zusammenarbeiten mit Musikern wie Klaus Dickbauer, Alegre Correa, Clemens Salesny, Herbert Pirker, Renald Deppe, Manuel Mayr, Lukas König, Beate Wiesinger, Daniel Riegler, Fabian Rucker, Raphael Preuschel, Michael Prowaznik, Renee Benson, und vielen mehr. 2012/13 wurde Pongracz eingeladen die Stageband in Wien’s renommiertem Jazz Club Porgy & Bess zu leiten. In dieser Zeit gründete er sein Synesthetic Octet. 2013 erhielt er das Startstipendium des BMUKK und im folgenden Jahr war er Gewinner des SKE Publicity Preises. 2015 erschien sowohl das Debütalbum seines Synesthetic Octet’s (“Rastlos”) als auch die EP “Our Device Is Korea” des gleichnamigen Quartett’s in dem Pongracz als Multiinstrumentalist und Komponist tätig ist.

Special Guest: Renee Benson
Renee Benson stammt ursprünglich aus New Orleans, lebt heute als Sängerin (Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk, Gospel) und Komponistin in New York. Ihre Konzertaktivität brachte sie neben den USA auch quer durch Europa. Unter anderem auch nach Wien zum LiveBall (2011) oder zum Popfestival Wien (2015). Sie unterrichtet Songwriting und Gesang in Workshops an verschiedensten Instituten auf der ganzen Welt. Mit ihrem Kunstprogramm „In my Words“ unterstützt Benson junge Mädchen in der South Bronx.

Her voice has taken her into the home of millions and in front of 65,000 people live. She is the Emcee for NO HOME FOR JOHNNY and one half of the Freudian Cabaret Duo, Cheating on New York. Featured around the world on radio, film, tv and stage and plans to not stop there. Check out her feature in “The Moment” with MOTSA, just released on Southern Fried Records. (Pressetext)

LINEUP: Vincent Pongracz, Martin Franz, Isabella Lingg, Klaus Peter: reeds; Jan Ströhle, Phil Yaeger: trombone; Christoph Ellensohn: fluegelhorn; Martin Eberle, Jodok Lingg: trumpets; Peter Rom: guitar; Benny Omerzell: keyboards; Manu Mayr: bass; Christian Eberle: drums; special guest: Renee Benson: vocals

LIVE zu hören am 30. April & am 1. Mai 2019 in der KAMMGARN Hard und im Porgy&Bess Wien.

 


 

Gerd Hermann Ortler & Jazzorchester Vorarlberg ‘Hermannology Extended’

 

Gerd-Hermann Ortler Bild

LINEUP:
Gerd Hermann Ortler: conductor, composer

Veronika Schicho: vocals
Martin Franz, Isabella Lingg, Andreas Broger, Jürgen Haider, Klaus Peter: saxophones
Dave Blaser, Jodok Lingg, Anton Meusburger, Martin Eberle, Herbert Walser: trumpets
Jan Ströhle, Thomas Gertner, Phil Yaeger, Egon Heinzle: trombones
Christoph Ellensohn: french horn
tba: tuba
Benny Omerzell: piano
Peter Rom: guitar
Stefan Reinthaler: bass
Mathias Schmidt: mallets
Christian Eberle: drums

 

“Das wird ein besonderer Abend für mich, und das gleich aus drei Gründen: Erstens freue ich mich auf das Porgy&Bess, wo ich 2011 mit meinem GHO Orchestra als Stageband Dauergast war.

Zweitens werde ich mit dem großartigen Jazzorchester Vorarlberg auftreten, welches 2017 gemeinsam mit dem Symphonieorchester Vorarlberg meine Symphonie „And The Moon And The Stars And The World“ uraufgeführt hat.

Drittens werden wir an diesem Abend mein Konzertprogramm „Hermannology“ spielen, das am 11. Jänner 2009, also vor fast genau 10 Jahren, hier im Porgy&Bess uraufgeführt wurde und gleichzeitig mein Debut bedeutete. Ich erinnere mich noch gut wie ich damals zum ersten Mal mit dem GHO Orchestra auf dieser Bühne stand und wir die „Dark Head Crisis of Dead Virgins“ zum Leben erweckten. Das war der Startschuss für einen spannenden Weg als Komponist und Dirigent.

Ich freue mich nun darauf mit Freunden zurück zu blicken und mit der Kraft der Erfahrung und der Neugier voller Zuversicht in die Zukunft zu gehen.” (Gerd Hermann Ortler)

Ed Partyka, seines Zeichens Posaunist und Leiter der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz, empfahl mir vor einer Dekade einen seiner Studenten, den er für besonders talentiert und vielversprechend hielt. Da es keinen Grund für mich gab, ihm da nicht zu vertrauen, engagierte ich das Orchester des mir damals unbekannten Südtiroler Komponisten/Arrangeurs Gerd Hermann Ortler, der gleich mit fast zwei Dutzend Musikern anrückte und unter anderem mit einem wahnwitzigen Arrangement von Madonnas „Like a Virgin“ (wofür er eine Auszeichnung vom US-amerikanischen Downbeat erhielt) zu überzeugten wusste. Und der Rest ist Geschichte, könnte man sagen. Heute zählt er zu den arrivierten Kräften der zeitgenössischen Jazzszene und unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wenn er nicht gerade mit seinem Orchester oder anderen Projekten unterwegs ist. Das JOV wurde 2005 u. a. vom Trompeter Martin Eberle gegründet und entwickelte sich zu einem bemerkenswerten Klangkörper, für den beispielsweise Clemens Wenger ein spannendes multimediales Projekt mit dem Titel „Morphing“ entwickelte. Freuen Sie sich auf diese spannende Begegnung! CH

Biographie
Gerd Hermann Ortler wurde 1983 in Südtirol geboren. Er studierte Jazz-Saxophon an der „Konservatorium Wien Privatuniversität“, sowie Komposition und Arrangement an der „Universität für Musik und darstellende Kunst Graz“ bei Ed Partyka. Zudem erhielt er Kompositionsunterricht von Bob Brookmeyer. Nach der Gründung seines GHO Orchestra, welches 2011 die Stageband des „Jazz & Music Club Porgy&Bess“ war, etablierte sich Ortler rasch als Komponist, Arrangeur und Dirigent für zahlreiche Ensembles und Institutionen aus dem internationalen Jazz- und Klassik-Bereich. So entstanden Werke für das Wiener Konzerthaus, Philharmonie Luxembourg, Metropole Orchestra, hr Bigband und hr Sinfonieorchester Frankfurt, Wiener KammerOrchester, Symphonieorchester und Jazzorchester Vorarlberg, Transart Festival, Swiss Jazz Orchestra, Orchester der Vereinigten Bühnen Wien, Südtirol Jazzfestival u.v.m. Er arbeitete dabei mit Künstlern wie Joshua Redman, Aaron Goldberg, Gary Lucas, Claron McFadden, Steve Sidwell, Hamilton De Holanda und Wolfgang Puschnig zusammen. Als Dirigent konnte man ihn bereits im Großen Saal des Wiener Konzerthauses und in jenem des Wiener Musikvereins erleben. Er dirigierte u.a. das Metropole Orchestra, das Wiener KammerOrchester und das Tonkünstler Orchester.
Ortler ist zweifacher Preisträger des U.S.-amerikanischen „DownBeat Student Music Award“ (2010, 2012). Neben weiteren Auszeichnungen wurde ihm das österreichische Staatsstipendium für Komposition (2011), sowie der Förderungspreis der Stadt Wien in der Sparte Musik (2017) verliehen. Seit 2012 lehrt Ortler Komposition und Arrangement an der „Universität für Musik und darstellende Kunst Wien“.
http://www.gerdhermannortler.com

LIVE zu hören am 28. & 29. Dezember 2018 im Spielboden Dornbirn und im Porgy&Bess Wien.

 


 

SOV meets JOV – Symphonieorchester Vorarlberg & Jazzorchester Vorarlberg

 “And The Moon And The Stars And The World” Symphonie (2017)

Symphonieorchester Vorarlberg
Jazzorchester Vorarlberg
Adrian Prabava, Dirigat
Gerd Hermann Ortler, Komposition

SOV meets JOV,  ganz im Sinne Franz Schuberts, für den es noch keine Trennung zwischen einer „ernsten“ und „unterhaltenden“ Musik gab. So wird in diesem Programm unter der Leitung von Gérard Korsten im ersten Teil Schuberts Symphonie Nr. 4 in c-moll, genannt die „Tragische“, gespielt und im zweiten Teil werden in Gerd Hermann Ortlers Symphonie „And The Moon And The Stars And The World“ das Jazzorchester und das Symphonieorchester zu einem einzigartigen und imposanten Klangkörper verschmelzen. Ortler erschafft ein klangliches Universum, „in dem es in einem Moment swingt und groovt, im nächsten schieben sich fein austarierte Klangebenen ineinander, dann wieder wilde Musizierlust, Tumulte, auch verspielt Kleinteiliges und Atmosphärisches, poetisch und dramatisch“.

LIVE zu hören am 25. & 26. November 2017 im Montforthaus Feldkirch und im Festspielhaus Bregenz.

 


 

 

MORPHING II

Eine Wandlung von Musik und Tanz, Akustik und Elektronik, Big-Band und Performance.

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Jazzorchester Vorarlberg (JOV)

Clemens Wenger: Komposition, Elektronik
Silvia Salzmann: Choreographie
Tanz: Natalie Fend, Carmen Pratzner, Thomas Geismayr, Silvia Salzmann

„Mann, der sich verwandelt, wenn er säuft.“
„Strange Touches“
„Envelopes We Are“
„Clash – Schnallen“

So heißen einige der Geschichten die von der Choreographin Silvia Salzmann und dem Komponisten Clemens Wenger in gemeinsamer Arbeit erzählt werden. Dabei geht´s nicht um den Versuch alle Komponenten in ein Gesamtkunstwerk zu verwandeln, sondern um einen kurzweiligen Abend. Das Musiker- und Tänzer_innen Ensemble zeigt in MORPHING II ein Kaleidoskop an Ausdrucksformen, mit dem Sie sich nicht fadisieren werden. Versprochen!

Die Zusammenarbeit bei den Bregenzer Festspielen 2014 war ausschlaggebend für die Idee ein gemeinsames Projekt mit den Musikern des JOV und den TänzerInnen anzustreben.
Ausgehend von dem Programm MORPHING des Jazzorchesters Vorarlberg wurde nicht zuletzt auch auf Grund der geeigneten Thematik eine Folgeproduktion mit Tanz geplant und in Symbiose neue Musik komponiert und eine Choreografie geschaffen, welche die TänzerInnen, den Komponisten und die Musiker zusammenwirken lässt.

LIVE zu hören am 16. & 17. Februar 2018 im Spielboden Dornbirn (tba)


JAZZORCHESTER VORARLBERG featuring AJA

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Das Jazzorchester Vorarlberg hat in den vergangenen Jahren im internationalen Jazzzirkus für Aufsehen gesorgt. Mit seinen beiden letzten CD-Einspielungen „Jazzorchester Vorarlberg Morphing“ (erschienen bei Laubrecords) und „The Voice Within, Fatima Spar & JOV“ (erschienen bei AoB Records) konnte das Jazzorchester internationale Kritiker begeistern und fulminante Publikumserfolge einfahren.
Mit seinem neuesten Projekt präsentiert das Jazzorchester Vorarlberg ein weiteres Aushängeschild der Vorarlberger Musikszene, eine Stimme die weit über unsere Landesgrenzen wirkt: Aja (Alexandra Eberle-Zischg)
Im Duo gewannen Aja und Toni Eberle mit ihren eigenen Songs bereits den internationalen Wettbewerb „Voice & Guitar“ und wurden für den U.S.A. Songwriting Competition nominiert.
Die für dieses Projekt ausgewählten Songs ziehen sich durch alle bisher gemeinsam veröffentlichten Alben von Aja und Toni Eberle. Einige der Songs entstanden in Brasilien und sind von dem Spirit Bahia’s inspiriert, andere wiederum sind stark von der Zusammenarbeit mit einem baptistischen Gospelchor in New York geprägt. Mit „European Heart“ besinnt sich Aja aber auch auf ihre „Wurzeln“ beziehungsweise ihre Herkunft.
In Zusammenarbeit mit dem Jazzorchester Vorarlberg verwandelt der Arrangeur Phil Yaeger diese ursprünglichen Duo-Versionen der Songs mit nur einer akustischen Gitarre und einer Stimme zu einem orchestralen Sound. Phil Yaeger stellt sein feines Gespür für die Arrangements unter Beweis in dem er die Songs im Spirit erfasst, diese nicht überlädt oder entfremdet. Knackige Horn-Parts und eine groovige Rhythmus Gruppe finden ihren Platz genau so wie klassisch orchestral anmutende Einleitungen zu den Songs.

LIVE zu hören am 17. Juli 2017 bei den Promenadenkonzerten Innsbruck


MORPHING I

JOV MORPHING_3595* Kopie

LINEUP: Clemens Wenger (Komposition/Konzept & Electronics); Mieze Medusa (Poetry-Slam); Andreas Harrer (Video); Jürgen Haider, Claus Karitnig, Andreas Broger, Klaus Peter (reeds); Philip Yaeger, Thomas Gertner/Martin Ptak (trb); Martin Eberle, Anton Meusburger, Thomas Liesinger (trp, flgh, eb-horn); Benny Omerzell (hammond, rhodes, keys); Manu Mayr (bass); Christian Eberle (Drums)

INFO: Der römische Kaiser Marc Aurel schreibt in seinen “Selbstbetrachtungen” das Leitmotiv für unser neues Projekt MORPHING: “Und von wie vielen Veränderungen bist du selbst schon Augenzeuge gewesen! Erwäge ohne Unterlass: die Welt ist Verwandlung, das Leben Einbildung.” Das Jazzorchester Vorarlberg nimmt sich diesen Leitspruch zu Herzen. Nicht starre Big-Band Traditionspflege steht im Ländle am Programm, denn das JOV zeigt immer wieder ein neues Gesicht: Zusammenarbeiten mit Komponisten unserer Zeit – von Peter Herbert über Ed Partyka bis hin zu Uri Caine -, Kammermusik mit Chor oder Kinderkonzerte – auch so kann´s gehen! Als Komponist interessiert mich die Schnittstelle zwischen elektronischer und akustischer Musik. Diese neuen Klangräume möchte ich auch mit dem Jazzorchester betreten. Die Schönheit des Genres “Elektronische Musik” sowie auch die des “Jazz” ist, dass vom abstrakten, fantasievollen Klangbild bis zu erdigen, schmutzigen Grooves alles in unserer Wahrnehmung Platz hat. Ich freue mich sehr die Poetry-Slam Meisterin Mieze Medusa und den bildenden Künstler Andreas Harrer mit an Bord zu haben. Auch ihre Intermezzi zwischen den Musikstücken werden mit dem Thema MORPHING spielen.Vor allem aber: Die lethargischen SchwarzmalerInnen unserer Zeit halte ich nicht mehr aus! MORPHING ist ein Versuch einen positiven Blick auf die Veränderungen unseres Lebens und die daraus resultierenden neuen Aufgaben zu werfen. Die Welt geht nicht unter, wir verändern sie nur! (Clemens Wenger, 2012)


FATIMA SPAR & JAZZORCHESTER VORARLBERG

Fatima Spar & JOV klein(Karin Nussbaumer)

LINEUP: Fatima Spar (Vocals); Martin Franz, Jürgen Haider, Andreas Broger, Klaus Peter (reeds); Philip Yaeger, Thomas Gertner, Egon Heinzle (trb); Christoph Ellensohn (f-horn); Dave Blaser, Martin Eberle, Anton Meusburger (trp, flgh); Benny Omerzell (piano, rhodes, keys); Stephan Reinthaler  (bass); Christian Eberle (Drums)

INFO: Mit ihrer eigenwilligen Mischung aus Oriental, Swing, Jazz und Pop hat sich die aus Vorarlberg stammende und in Wien lebende Sängerin und Komponistin Fatima Spar längst sowohl in der internationalen Worldmusic- als auch in der Jazzszene etabliert. Mit ihrem langjähriger musikalischen Partner Philipp Moosbrugger wurden neue Stücke komponiert, einige ältere Songs aus dem Repertoire der Band Fatima Spar & the Freedom Fries ausgewählt und von Philip Yaeger dem Jazzorchester Vorarlberg auf den Leib geschrieben.Das Programm bewegt sich zwischen Jazz, Swing und Pop, reibt sich gelegentlich an Einwürfen, die eher der Minimal- oder Elektronischen Musik zuzuordnen wären, und bedient sich genüsslich der beinahe unendlichen Klangmöglichkeiten einer modernen Bigband. Die Uraufführung fanden am 29. Dezember im Spielboden Dornbirn statt und das Album erschien im Herbst 2014.

LIVE zu hören am 28. September 2017 im Theater Akzent Wien


VERGANGENE PROJEKTE


 

JOV & Uri Caine: “Big Bang Music”, JazzTage Bludenz, 2012

JOV, Johannes Berauer & Vocale Neuburg, Uraufführung 2010

5 Jahre Jazzorchester Vorarlberg 2011

CD Release Tour “Introducing The Jazzorchester Vorarlberg”, Comp. & Arr. Philip Yaeger, 2010

Das Jazzorchester Vorarlberg von 2006 – 2010 (Teaser)