Kompost 3

Alles elektrisch! Alles leuchtend! Alles dringlich!

Kompost 3 feat Mira lu Kovacs entzücken mit einem Slalom zwischen Sensibilität und Brachialität.

Das Konzept der Künstlerkommune ist zurück. Das Auflösen der Grenzen zwischen Kunst und Leben hat wieder Saison. Auch in Wien 3: Eine (mittlerweile aufgelöste) Wohngemeinschaft ebendort prägte die aufwühlende Musik von Kompost 3. Man traut sich gar nicht, Jazz dazu zu sagen. Trompeter Martin Eberle, Keyboarder Benny Omerzell, Bassist Manu Mayr und Schlagzeuger Lukas König erzeugen einen fiebrigen Sound, der delikate Funk-Grooves, wüste Prog-Rock-Figuren und vieles mehr zusammendenkt. Keine Fusion, sondern Dynamisierung von den Rändern her: Abgründige Stille und tumultarisches Tosen durchdringen einander. Weil ihnen das nicht genügend Kontrast war, haben Kompost 3 jüngst Mira Lu Kovacs dazu geholt. Gemeinsam stellen sie nach der Single/Video „Anthem“ die EP „MeM“ im Konzerthaus vor. Wo sich andere in Labyrinthen der Verrätselung verirren, bekennen sich Kompost 3 und Mira Lu Kovacs zu unverstellter Emotionalität. So gelang das Rare: Avantgardesound mit Popappeal. Standing Ovations!
(Die Presse – Samir Köck)

Alles was gefällt, kommt auf den Kompost. Dort wird es zu Humus für neue Klangideen. Die musikalischen Pflänzchen wachsen ganz ohne Solo-Narzissmus, denn der Klang der Instrumente soll im Band-Sound aufgehen. Die Erweiterung zum Quintett ist da nur konsequent: Mit Mira Lu Kovacs, bekannt geworden mit ihrem Projekt Schmieds Puls, kommen neue Klangfarben ins Kompost 3-Universum. Die gewandte Gitarristin konzentriert sich dabei ganz aufs Singen.
(Rainer Elstner)

by INA AYDOGAN DSC_6285 LowRes

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